Safer Internet Day-SID


Auch in diesem Jahr fand der „Safer Internet Day“ an österreichischen Schulen statt. Wir, die Netzwerkgruppe der 6A nahmen erstmals an diesem Projekt teil. Nach einigen Stunden Vorbereitungszeit mit Frau Professor Aigner hatten wir für den 8.Februar ein passendes Programm für die dritten Klassen zusammengestellt.


Hauptsächlich ging es uns darum, die Jugendlichen mit den Gefahren des Internets vertraut zu machen. Anhand des Social Networks „Facebook“ versuchten wir ihnen die Risiken eines solchen näher zu bringen. Vor allem behandelten wir das Problem des Cyber-Mobbings, das in der heutigen Zeit immer häufiger auftritt. Nach einem groben Einblick in die Welt der sozialen Netzwerke durch eine Powerpoint-Präsentation, wurden diverse Fragen mit den Schülern der dritten Klassen in Kleingruppen bearbeitet. Dabei stellte sich heraus, dass Facebook einen hohen Stellenwert bei den Jugendlichen einnimmt. Jedoch waren auch viele der Meinung, dass es trotzdem wichtig sei, auf anderen Wegen mit Freunden zu kommunizieren.





Abschließend sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass unsere Beiträge zum „Safer Internet Day“ den Schülern aus der Unterstufe gezeigt haben, wie sie sicher „Surfen“ können und wir hoffen sehr, dass sie sich unsere Tipps zu Herzen nehmen. Uns selbst hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht und wir würden uns wünschen, dass auch in Zukunft der SID von unserer Schule gefördert wird.



 

Netzwerkgruppe 6A



 

8. Februar 2011 – Weltweiter SAFER INERNET DAY


Heute, am 8. 2. 2011 war weltweiter SAFER INTERNET DAY und die 6. Schulstufe unserer Schule lud die 3. Klassen zu einem Vortrag über soziale Netzwerke und Sicherheitshinweise in Bezug auf Internet ein. Als erstes informierten uns die Oberstufenschüler über die bekanntesten sozialen Netzwerke: Facebook, Twitter, My Space usw. Sie erklärten uns auch, dass man ein Profil erstellen muss, um solche Netzwerken beizutreten. In einem solchen Profil muss man oft den Wohnort, die Schule oder Arbeit und das Geburtsdatum veröffentlichen. Danach erzählten sie uns über soziale Netzwerke z. B. dass man dort Kontakte pflegen und knüpfen kann, chatten oder sich Nachrichten schicken kann. Ein normaler Facebook-User hat im Durchschnitt 130 Freunde und ist bei ca. 80 Gruppen ein Mitglied. Die Schüler erklärten uns auch einige Gefahren von sozialen Netzwerken. Man muss sehr auf sein Privatsphäre im Netz achten, sollte nicht zu persönliche Kommentare schreiben, keine privaten Fotos ins Netz stellen und versuchen falsche Profile zu erkennen. Was sie uns noch erklären war Cybermobbing. Unter Cybermobbing versteht man Verfolgen und Mobben eines Opfer durch soziale Netzwerke. Täter können durch die oft ungenügenden Benutzereinstellungen zu Handynummern und Mailadressen gelangen. Private Inhalte können sich dadurch schnell im Internet verbreiten. Noch dazu kommt, dass die Täter oft anonym sind und diese Daten auch später immer wieder auffindbar sind. Ein weiteres Gesprächsthema war Facebook am Handy. Der Vorteil: man ist immer erreichbar. Die Nachteile: die Handynummer wird oft weitergegeben, zu viel Strahlung ist ungesund und man kann sehr leicht abhängig werden.


Dann wurden wir in Gruppen geteilt und uns wurden rund um soziale Netzwerke einige Fragen gestellt. Unser Fazit war, dass viele von uns auch ohne Facebook leben können, manche aber nicht so gut. Danach wiesen uns die Schüler noch auf manche Fakten hin: jeder hat das Recht, seine Meinung zu äußern, darf dadurch aber keine anderen Menschen verletzen. Daten wie Fotos und Videos sind eigentlich für jeden sichtbar, sobald man sich ein wenig mit sozialen Netzwerken auskennt. Das Internet vergißt nichts, alle Daten und Fakten sind wieder auffindbar. Alles darf von den Netzwerken an Dritte weitergegeben werden, z. B. Email-Adressen, deshalb oft die viele Werbung. Nicht jeder User ist ein Freund, oft werden falsche Profile verwendet! Im Falle von Cypermobbing oder ähnlichem sollte man auch mit Freunden oder Verwandten zusammen etwas dagegen unternehmen.


Soziale Netzwerke sind also gefährlich, das wurde uns heute bewiesen. Trotzdem kann man sie mit den richtigen Einstellungen auch sehr sinnvoll nutzen, finde ich zumindest.





Lena Öller, 3B.