Das 1. Jahr im Leistungszweig
Am Anfang des neuen Schuljahres in einer neuen Schule, nach zwei schweißtreibenden und teils verregneten Sommerkursen dachte ich mir: „Das wird wohl mein bis jetzt anstrengendstes Schuljahr!“. Die Vorfreude war trotzdem riesig! Nachdem der Cheftrainer uns die ständig wechselnden Schul- und Trainingsphasen erklärt hatte, meinte ich, dass man im Leistungszweig nicht mehr viel Freizeit haben würde. Heute weiß ich jedoch, dass man neben dem täglichen Training und der Schule noch genügend freie Zeit findet. Am stressigsten ist wohl die Herbstphase, in welcher wir jede 2. Woche vier Tage am Gletscher trainieren und jeden Samstag Schule haben, aber der Ausgleich dazu ist der Winter, in dem der Unterricht eingeschränkt ist. Sehr erwähnenswert finde ich auch, dass im Skileistungszweig der Zusammenhalt in der jeweiligen Trainingsgruppe groß ist und dass das Training, egal ob Konditions- oder Skitraining, (fast) immer Spaß macht. Neben dem Spaß im Training kann man auch Fortschritte anhand der halbjährlichen Konditionstests und der Rennergebnisse erkennen. Diese Tatsache motiviert mich immer wieder von neuem während eines schweißtreibenden Trainings oder eines kalten Skitags, wenn das Motivationsniveau zu sinken beginnt. Große Freude machen mir vor allem diejenigen Tage im Herbst und im Winter, an denen wie bei Sonnenschein im Freien sind, währenddessen die anderen Schüler der HIB brav im Schulgebäude sitzen und lernen. Alles in allem bin ich mit dem 1. Jahr im Leistungszweig sehr zufrieden und blicke positiv auf das vergangene Jahr zurück.
Gasser Simone, 15 Jahre, 5 SL


