Benefizveranstaltung für die „Schmetterlingskinder“
Was passiert, wenn es einer Lehrerin gelingt, Schüler/innen einer 4. Klasse im Unterricht für ein Thema besonders zu sensibilisieren? Sie denken, das geht gar nicht, denn in diesem Alter hätten die Teenager ganz andere Sorgen und Interessen, als sich für irgendein Projekt in der Schule zu engagieren?
Sie haben sich geirrt! Frau Prof. Schwarzbauer ist es eindeutig gelungen, uns, die Schüler/innen der 4CNS dazu zu motivieren, uns eingehend mit der eher seltenen genetisch bedingten Hauterkrankung „Epidermolysis bullosa (EB)“ zu beschäftigen. Mit dieser Beschäftigung ist auch der Wunsch in uns gewachsen, diesen Kindern zu helfen.
Wie aber sollten wir das anstellen? Viele Ideen wurden geboren, doch das Schönste war, es blieb nicht nur bei Gedanken, es folgte auch die Tat. Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, im Rahmen einer Benefizveranstaltung Geld für das EB-Haus in Salzburg, in welchem die Kinder betreut werden, zu sammeln. Dazu verteilten wir Flugblätter, sammelten gleichzeitig Spenden, schrieben prominente Persönlichkeiten an und baten um Unterstützung usw. Der Höhepunkt sollte aber unsere gemeinsame Veranstaltung am 14. Juni 06 werden. Dabei wollten wir unserem Publikum auch etwas bieten. Eine Modenschau, unterstützt durch Saalfeldener Geschäfte, Lieder und Tänze, aber auch Information zum Thema sollte es unseren Gästen erleichtern, großzügig in ihre Geldtaschen zu greifen und für die Schmetterlingskinder zu spenden. Natürlich durfte an diesem Abend ein reichhaltiges Buffet nicht fehlen. In diesem Zusammenhang dürfen wir uns bei unseren Müttern ganz herzlich für die Vorbereitung aller Köstlichkeiten und bei allen unseren Gästen (die meisten waren auch wieder unsere Eltern) für die Konsumation derselben bedanken. Im Rückblick auf die Benefizveranstaltung und das gesamte Projekt kann man festhalten: Ja, es war viel Arbeit für alle Beteiligten, ja, es hat uns trotzdem allen Spaß gemacht und ja, wir haben alle das Gefühl, als Klassengemeinschaft sehr viel von diesem Projekt profitiert zu haben. Was uns noch bleibt ist die Erkenntnis, dass helfen und sich für andere einsetzen doppelt Freude bringen kann: dem der hilft und dem der Hilfe braucht!


