Straßburg (in 4 Sprachen....)


Dienstags sehr spät am Abend – oder mittwochs früh am Morgen, je nach Betrachtung – begann unsere Reise nach Straßburg.

Zusammengedrängt wie Sardinen verbrachten wir die Stunden bis zum Morgengrauen beinahe schlaflos in unseren Zugabteilen.

Nach einer scheinbar endlosen Fahrt erreichten wir schließlich unser Ziel – Zeit zum Ausruhen in unserem Hotel blieb allerdings nicht. Das Gepäck wurde in einem Zimmer verstaut und die Klasse machte sich auf zum Sightseeing.

So wanderten wir durch Straßen und Gassen, bestaunten die Fachwerkhäuser und den Dom und wurden vom außergewöhnlichen Flair der Altstadt in den Bann gezogen.

Der Hauptgrund unserer Reise wartete jedoch am nächsten Tag auf uns: Zeitig am Morgen wurden wir aus unseren „bequemen“ Hotelbetten gerissen und in die Straßenbahn verfrachtet, die uns schnell an unser Ziel brachte: dem Europäischen Parlament.

Wie wir bald feststellten, war unsere Klasse keineswegs die einzige Schülergruppe, die an diesem Tag im Parlamentsgebäude anwesend war.

Delegationen aus zwanzig verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten beteiligten sich mit uns am EUROSCOLA-Tag, einer Veranstaltung, die uns Schülern nicht nur die Arbeit der EU-Abgeordneten näher brachte, sondern uns auch die Möglichkeit gab, eigene Ideen zur Zukunft der Europäischen Union darzulegen und diese im Plenum zu diskutieren.

Wir wurden in den großen Plenarsaal geführt und nahmen unsere Plätze – eigentlich die der Abgeordneten – ein.

Nachdem wir durch Hans-Gert Pöttering, den Präsidenten des Europäischen Parlaments, begrüßt worden waren und die Schulen der Delegationen vorgestellt worden waren, teilten wir uns in Arbeitsgruppen auf, welche verschiedene Themen wie etwa Umwelt oder Sozialpolitik behandeln bzw. diskutieren sollten.

Nach Beendigung dieser einzelnen Versammlungen kehrten alle Schüler in den Plenarsaal zurück und konnten nun über gemeinsam erarbeitete Vorschläge und Anträge abstimmen.

Bis auf den letzten wurden alle Anträge von uns „Abgeordneten“ angenommen und die Entscheidungen jedes Mal mit einem Applaus bekräftigt.

Schlussendlich kam eine solche Veranstaltung wie EUROSCOLA natürlich nicht ohne eine etwas übertrieben pathetische Demonstration des europäischen Zusammengehörigkeitsgefühls aus: Wir alle erhoben uns ergriffen von unseren Plätzen, als Vertreter der Schülergruppen, begleitet von der Europahymne, feierlich Flaggen schwenkend durch den Saal schritten.

Doch schließlich fand auch diese Abschiedszeremonie ein Ende, die 8a sagte dem Parlament Lebewohl und trat die Heimreise nach Österreich an.

Als wir am Abend wieder in den Zug stiegen, waren wir zwar erschöpft, aber sehr froh darüber, solch interessante Erfahrungen hautnah am EU-politischen Geschehen und spannende Eindrücke einer einzigartigen Stadt gesammelt zu haben.

 

 

Strasbourg

 

At 3am we got on the train,

To start our trip – it was insane!

6 hours later we reached our destination,

The fascinating Strasbourgian train station!

 

Our youth hostel was knocked out by a burst pipe,

So we stayed at a hotel of a more or less scruffy type.

Everyone enjoyed the rest of the day,

Shopping and strolling around was more than ok.

 

The weather did not thwart our plans,

Taking a sunbath, we took this chance.

Location for dinner was a half-timbered house,

We enjoyed our meal with Sylvia and Klaus.

 

The next day we spent at the Parliament,

Where a project called Euroscola was planned.

We discussed in groups with other teens,

Elections and Europe were our main themes.

 

On the way back home, we soon closed our eyes,

And dreamt of our trip that was incredibly nice!

 

 

by Theresa Mühlthaler, Maria Höck, Anna-Maria Neumayr

 

 

 

Euroscuola: Strasburgo

L'Unione Europea, sebbene influisca molto sulla nostra vita, per molta gente è una cosa lontana, oscura, e nel migliore dei casi, un buon capro espiatorio per diversi problemi. Purtroppo, anche le conoscenze degli alunni per quanto riguarda l'Europa, sono spesso piuttosto scarse.

Allo scopo di sensibilizzare e informare i giovani sull'Unione Europa , e anche per visitare il parlamento europeo, è stato creato il progetto “Euroscuola”. La mia classa ed io abbiamo avuto la fortuna di potere partecipare e abbiamo avuto l'onore di rappresentare l'Austria in questo progetto il 16 aprile 2009.

Dopo giro turistico di Strasburgo, una città davvero bellissima, la classa 8.A ha visitato il parlamento. Dall'esterno, il parlamento europeo si presenta al visitatore come un capolavoro di architettura moderna. L'interno dell'edificio è ancora più affascinante.

Il primo punto del programma era la presentazione di ogni scuola; 20 scuole provenienti da 20 paesi europei differenti. Poi seguivano spiegazioni e una discussione sulla struttura dell'UE. Dopo il pranzo e il gioco “Eurogame” gli alunni sono stati divisi in gruppi. Ogni gruppo doveva lavorare su un certo argomento, per esempio il mio trattava la collaborazione in campo di tutela ambientale tra UE e gli stati membri. In seguito tutti dovevano incontrarsi nella grande sala riunioni del parlamento, dove gli alunni hanno assunto le funzioni dei deputati del parlamento europeo. Gli studenti hanno presentatogli esiti delle discussioni prima di votare in favore o contro le proposte.

Per concludere, voglio ringraziare tutti coloro che hanno reso la nostra gita a Strasburgo un' esperienza indimenticabile.

 

Strasbourg