Reisebericht Sizilien 2026
Am 16. März begann unsere Reise nach Sizilien. Um 4:45 Uhr starteten wir in RichtungMünchen zum Flughafen. Dort haben wir die Zeit mit einem morgendlichen Kaffee verbracht und dann ging auch schon unser Flieger. Mit einem Zwischenstopp in Rom ging es nach Palermo und von dort mit dem Bus nach Marsala. Vor der Porta Nuova, ein Stadttor in Marsala, warteten unsere Gastfamilien bereits auf uns, die uns sehr herzlich willkommen hießen.
Am nächsten Morgen, alle frisch und erholt, trafen wir (= Schüler:innen der 7s und 7s1, unsere italienischen Partner und eine schwedische Gruppe) uns in unserer Partnerschule im Turnsaal zu Ice-Breaking-Aufgaben. Bei den Aktivitäten in der Schule haben die dortige Schulband und der Chor einige italienische Lieder gesungen und es herrschte eine gute und fröhliche Stimmung, viele Schüler:innen haben mitgesungen oder auch getanzt.
Gleich am ersten Tag nach dem Mittagssnack - gab es Panino und Tiramisu, sehr italienisch! – fuhren wir am Nachmittag mit der gesamten Gruppe nach Mazara del Vallo, um den Ort zu besichtigen und dort haben wir an einer lustigen Foto-Challenge teilgenommen. Den Abend verbrachten wir mit unseren Partnern in der Stadt bzw. auf einer Geburtstagsfeier einer italienischen Schülerin - mit DJ –„ festeggiare insieme“. An den kommenden Tagen machten wir alle gemeinsam noch Ausflüge nach Agrigent ins Valle dei Templi, zur Scala dei Turchi, nach Salemi oder zu den Salinen in Marsala. Nicht nur die Tempel waren beeindruckend, wir hatten auch Spaß mit den dort grasenden Ziegen. Die Scala dei Turchi – der weiße Fels am Meer – war ein genialer Foto-Spot. Und noch ein Genusstipp: in Salemi gibt es die besten Erdbeeren und Tomaten!
Am Samstag konnten wir alle endlich mal ganz gemütlich ausschlafen, entspannt frühstücken und in den Tag starten. Jeder verbrachte dem Tag mit den Gastfamilien. Einige waren am Strand, andere zuhause oder auch in der Stadt unterwegs.
Die Zeit in Marsala ist unvergesslich! Vielen Dank für die tollen Erlebnisse und die neuen Freundschften!!
Am Sonntag hieß es dann Abschied nehmen von unseren Partnern. Wie schon bei der Begrüßung ging es nun auch beim Verabschieden laut zu, es flossen sogar Tränen und einige versprachen, den Kontakt zu halten oder sich im Sommer wiederzutreffen.
Mit dem Bus ging es nun nach Palermo. Zu Mittag machten wir noch einen Stopp im mittelalterlichen Dorf Erice. (Leider meinte es der Wettergott nicht so gut mit uns – es schüttete wie aus Kübeln. Einige waren komplett durchnässt, andere verhandelten geschickt und kauften sehr günstig einen Regenschirm.)
Nachdem wir unsere Zimmer in Palermo bezogen hatten, wurden gleich die ersten Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Umgebung besichtigt und die „Minireferate“ gehalten. Dann hatten wir uns aber ein Abendessen verdient.
Unser Besichtigungsprogramm machten wir immer am Vormittag und am frühen Nachmittag. So sahen wir die Kathedrale von Palermo, den Palazzo Reale mit der Cappella Palatina oder den Giardino Garibaldi mit seinen Bäumen und den gigantischen Luftwurzeln. Im Teatro Massimo probte gerade das Orchester und besonders die Sala Pompeiana beeindruckte uns. Ursprünglich dem Adel vorbehalten, nimmt der Nachhall zu, je näher man der Mitte des Saals kommt. Gruselig wurde es dann noch in den Katakomben der Kapuziner mit unzähligen Mumien. Das ist definitiv nicht etwas für jeden.
Gegen Abend hatten wir Freizeit, gingen was essen und genossen das rege Leben im Zentrum. Dort waren viele Restaurants, Geschäfte, Souvenirläden und vor allem Straßenmusiker an fast jeder Ecke, besonders auch am Quattro Canti, wo wir wohnten.
Zuletzt wurde unser Programm dann doch noch etwas sportlich. Wir wanderten, vorbei am Albero Falcone, auf den Monte Pellegrino zum Santuario di Santa Rosalia, der Stadtheiligen.
Beeindruckt von den vielen Ereignissen ging es am Donnerstag wieder über Rom nach München und im Anschluss in das winterliche Saalfelden retour.
Prof. Birgit Kramer und Prof. Eva Ehrenfellner