Kurzzeitmobilität auf La Réunion, Frankreich:
Im Rahmen des Erasmus+ Programms machte ich eine zwölftägige Mobilität am Lycée Jean Joly auf La Réunion, einem französischen Überseegebiet. Bereits zuvor war Gabrielle, eine Schülerin dieser Schule, für fünf Wochen bei uns zu Gast gewesen, was eine tolle Erfahrung war. Während meines Aufenthalts dort besuchte ich den Unterricht von Gabrielles Terminale-Klasse (entspricht der 8. Klasse bei uns) und lernte so das französische Schulsystem von innen kennen. Besonders beeindruckt hat mich die gesellschaftliche Diversität bei Schüler:innen und Lehrer:innen. Ein großer Teil der Menschen auf La Réunion hat indische oder afrikanische Wurzeln.
Im Unterricht wurden koloniale Geschichte und aktuelle soziale Fragen ebenso thematisiert wie geopolitische Themen. Bei Exkursionen und Outdoor-Projekten konnte ich die einzigartige Natur von La Réunion, ihre Vulkane, Küsten und unterschiedlichen Klimazonen, anschaulich erleben.
Dieser Austausch förderte nicht nur meine Sprachkenntnisse, sondern ließ auch eine neue Freundschaft entstehen und zeigte mir, dass es überall Gemeinsamkeiten zwischen den Menschen gibt und man von den Unterschieden immer etwas lernen kann.
Emma Ehrenfellner, 8S1
14 Tage Dublin total:
In den Sommerferien 2024 hatte ich die Möglichkeit über das Erasmus+ Programm zwei Wochen in Irland zu verbringen.
Von Montag bis Freitag fand an den Vormittagen Sprach-und Landeskundeunterricht statt, die Nachmittage und das Wochenende wurden für Exkursionen genützt. Ergänzt wurde das Erlebnis Dublin durch meinen Aufenthalt bei einer äußerst netten Gastfamilie, die viele Einblicke in die Kultur und Gesellschaft Irlands ermöglichte.
Dieser Aufenthalt brachte einen großen Informationsgewinn sowie eine starke Motivation für den Englischunterricht.
Mag. Sylvia Haslgruber
KI auf Madeira:
Im vergangenen Jahr nahm ich im Rahmen von Erasmus+ an einem einwöchigen Kurs zu „Artificial Intelligence in Education“ in Funchal (Madeira) teil.
In praxisnahen Workshops testeten wir verschiedene AI-Tools und lernten, wie KI sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden kann. Der Austausch mit Teilnehmenden aus 12 EU-Ländern bereicherte das Lernen und bot neue Perspektiven. Englisch als Arbeitssprache stärkte zudem die Sprachkompetenz.
Mit vielen Ideen kehrte ich zurück und gab mein Wissen in einer internen Fortbildung an Kolleginnen und Kollegen weiter.
Lisa Kogler, M.Ed.
Digitale Tools auf Teneriffa:
Im Frühjahr 2025 hatte ich im Rahmen des Erasmus+ Programms die Gelegenheit, an der Fortbildung „Teaching Languages in the Digital Era“ in Puerto de la Cruz (Teneriffa) teilzunehmen.
Der Kurs bot einen praxisnahen Überblick über den Einsatz digitaler Technologien im Sprachunterricht. In Workshops arbeiteten wir mit verschiedenen Tools wie Padlet, Mentimeter, Genially oder Quizlet und setzten uns intensiv mit KI-gestützter Unterrichtsplanung auseinander. Besonders spannend war die Erstellung digitaler Lernspiele und Escape Rooms für den Unterricht.
Der Austausch mit internationalen Kolleg:innen aus verschiedensten Schulformen war wirklich bereichernd und ermöglichte neue Perspektiven sowie zahlreiche Ideen für den eigenen Unterricht.
Anna Gruber, B.Ed. M.Ed.
Inspiring Language Learning in Alicante:
Als Teilnehmerin des Erasmus+ Programms besuchte ich 2026 in Alicante/Spanien den Kurs „Inspiring Language Learning“. Der Kurs bot viele kreative Methoden, um Sprachen durch Aktivitäten, Spiele und abwechslungsreiche Übungen motivierend zu vermitteln. Besonders bereichernd war der Austausch mit Lehrpersonen aus anderen Ländern. Durch die internationale Vernetzung und die praktischen Impulse konnte ich meine fachlichen und methodischen Kompetenzen erweitern und neue Ideen für meinen Unterricht gewinnen.
Isabella Grabner, B.Ed.
Job-Shadowing auf La Réunion, Frankreich:
Im Rahmen eines Erasmus+-Hospitationspraktikums (Job-Shadowing) hatte ich die Möglichkeit, mehrere Tage am Lycée Jean Joly auf La Réunion zu verbringen. Dieses Praktikum bot ein intensives Eintauchen in das französische Schulsystem und den schulischen Alltag an einem Lycée in einem außereuropäischen Teil Frankreichs.
Der zentrale Bestandteil des Aufenthalts war die Hospitation in unterschiedlichen Klassen und Fächern - Deutsch, Französisch, Englisch, Geschichte/Geografie und Informatik – wobei Unterrichtsmethoden, Klassenstrukturen und der Umgang mit einer sehr heterogenen Schülerschaft beobachtet werden konnten. Eine weitere meiner Aufgaben war auch die Präsentation unserer Schule: Für die Deutschlernenden habe ich sie auf Deutsch gehalten, für die Schülerinnen und Schüler der anderen Zweige auf Englisch. Das war zwar eine sprachliche Herausforderung, aber die positiven Reaktionen der dortigen Schüler:innen und ihr großes Interesse waren sehr bereichernd.
Darüber hinaus begleitete ich den CPE (Conseiller Principal d’Éducation) und konnte seine vielseitigen Aufgaben im Bereich Schülerbetreuung, Organisation und Schulklima kennenlernen. Die Beobachtung dieser wichtigen Funktion im französischen Schulwesen war sehr beeindruckend, da seine Tätigkeit von der Kontrolle der Einhaltung der Schulordnung über Mobbingprävention, Kontakt mit Eltern und Lehrern, Teilnahme an Klassenkonferenzen bis zur Begleitung und Beratung von Schüler:innen bei schulischen und privaten Problemen reicht.
Neben dem schulischen Programm beeindruckte La Réunion durch seine außergewöhnliche Landschaft und seine heterogene indisch-afrikanisch-französisch gemischte Bevölkerung. Vulkane, tropische Wälder, Wasserfälle und Strände laden zu Wanderungen und kulturellen Entdeckungen ein.
Die großartige Kombination aus beruflicher Weiterbildung und Naturerlebnis machte das Praktikum zu einer sehr bereichernden Erfahrung.
Mag.a Eva Ehrenfellner